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Auge --Tauchmaskenglas Ausgleich

UMRECHNUNGSFAKTOREN

Brechungsindex

Wenn Sie unter Wasser mit einer Tauchmaske genauso gut sehen wollen, wie sie es über Wasser mit einer Brille können, brauchen Sie optische Tauchmaskengläser. Jedoch ist es häufig nicht ausreichend, Korrekturlinsen in der Stärke Ihrer Brille anzufertigen. Unter Wasser gelten nämlich andere Parameter. Zunächst unterscheidet sich der Brechungsindex von Wasser von dem der Luft. Außerdem ist der Abstand zwischen Hornhaut und Korrekturglas ein anderer. Schließlich erfordert der Anwendungsbereich eine andere Herangehensweise: Unter Wasser ist vor allem der Nahbereich wichtig, um z.B. Instrumente ablesen zu können. All diese Faktoren zusammen können dazu führen, dass die Korrekturstärke Ihrer Tauchmaskengläser angepasst werden muss.

Den nachstehenden Tabellen können Sie entnehmen, welchen Einfluss die genannten Faktoren haben. Beachten Sie bitte, dass diese Angaben lediglich der Information dienen. Wir übernehmen daher keine Haftung für Schäden infolge ihrer Anwendung.

Unterschiedliche Brechungsindizes:

  • Luft hat einen Brechungsindex von 1
  • Glas hat einen Brechungsindex von ca. 1,5
  • Wasser hat einen Brechungsindex von 1,33

Mit anderen Worten: die Lichtstrahlen, die von einem Gegenstand reflektiert werden, werden im Wasser an der Grenzfläche Wasser-Tauchmaskenglas (1,33:1,5) weniger stark gebrochen als an der Grenzfläche Luft-Brillenglas (1:1,5). Man benötigt also eine höhere Stärke, um den gleichen Brechungseffekt mit dem Korrekturglas zu erreichen wie mit einer Brille. Vor allem im Nahbereich ist das wichtig.