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Brillenrezept

Myopie (Kurzsichtigkeit):

Der Augapfel ist zu lang / die Linse zu stark gewölbt (zu stark korrigierend). Das Bild entsteht vor der Netzhaut. Will man dies korrigieren, sind Minusgläser erforderlich.

Tauchgläser mit einer Korrektur, die stärker ist als -3, müssen umgerechnet werden, da der Abstand zwischen dem Tauchglas und dem Auge größer ist als der zwischen Brillenglas und Auge (siehe auch Umrechnungsfaktoren). Unter -3 ist dieser Unterschied minimal. Das Rezept des Augenarztes oder Optikers ist immer auf eine Brille abgestimmt. Auf der Grundlage eines solchen Rezeptes kann jedoch ein Tauchglasrezept erstellt werden.

 

Hypermetropie (Weitsichtigkeit):

Der Augapfel ist zu kurz / die Linse zu flach (zu wenig korrigierend). Das Bild entsteht hinter der Netzhaut. Will man dies korrigieren, sind Plusgläser erforderlich.

Für Tauchgläser mit einer Pluskorrektur gilt dasselbe wie für die Minuskorrektur: liegt der Korrekturwert über +3, muss das Brillenrezept in ein Tauchglasrezept umgerechnet werden (siehe auch Umrechnungsfaktoren).

 

Presbyopie (zu kurze Arme :-)/Lesegläser

Das Auge kann bei Punkten in der Nähe nicht ausreichend akkomodieren (scharfstellen). Je älter man wird, desto unbeweglicher wird die Linse und kann sich nicht mehr ausreichend wölben. Sie benötigt dazu eine Hilfe: eine Lesebrille. Natürlich kann man eine solche Korrektur auch mit einer Stärke für den Fernbereich kombinieren. Die Lesestärke wird häufig als Zusatz (Addition (ADD)) zur Stärke für den Fernbereich addiert. Dieser ist für beide Augen fast immer gleich und wird immer in +Stärke auf einem Rezept angegeben.

Für Tauchmaskengläser ist eine besonders hohe Addition notwendig wegen des abweichenden Brechungsindexes des Wassers im Vergleich zur Luft (siehe auch Umrechnungsfaktoren).