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Brillenrezept

FACHBEGRIFFE ERKLÄRT

- (Minus)gläsen / Myopie

Bei Kurzsichtigkeit oder auch Myopie, wie es im Fachjargon heißt. Der Augapfel ist zu lang / die Linse zu stark gewölbt (zu stark korrigierend).

+ (Plus)Gläser / Hypermetropie

Bei Weitsichtigkeit oder auch Hypermetropie. Der Augapfel ist zu kurz / die Linse zu flach (zu wenig korrigierend).

Sphärisch

Das Auge ist kugelförmig, wie ein Fußball.

Die Korrektur, die zum Beispiel bei einer Myopie oder Hypermetropie notwendig ist, ist für alle Einfallswinkel gleich. Hierzu werden sphärische Gläser verwendet. Egal, wie man ein sphärisches Glas dreht oder wendet, das Bild bleibt gleich. In Ferngläsern, Fotokameras, Lupen und dergleichen werden daher grundsätzlich sphärische Gläser eingesetzt.

 

Zylinder / Astigmatismus

Das Auge ist torisch wie ein Rugby-Ball.

 

Astigmatismus ist ein Unterschied der Sehstärke des Auges in eine bestimmte (Achs)Richtung. Bei einem sphärischen Auge (Fußball) ist die Rundung überall gleich. Beim ‚Rugby-Ball’ ist die Rundung von ‚Punkt zu Punkt’ anders als die Rundung der ‚Mittellinie’. Dadurch entsteht ein Unterschied in der Sehschärfe. Dieser Unterschied muss mit Hilfe von torischen oder zylindrischen Gläsern korrigiert werden. Wenn man diese Gläser bewegt, springt das Bild. Es dürfte klar sein, dass die richtige Achsrichtung eine große Rolle spielt, wenn es darum geht, optimal sehen zu können. Astigmatismus kommt in Kombination mit einer Myopie oder Hypermetropie vor und ist fast immer für sowohl den Fernbereich als auch den Nahbereich gleich.

Minus(-)-Zylinder können in Plus(+)-Zylinder umgerechnet werden und umgekehrt.